Hauptversammlung

Die 145. Hauptversammlung der Stadtmusik Altstätten fand am letzten Freitag, den 11. März im Restaurant Klostermühle statt.

 

Nach einem super Abendessen aus mit verschiedenen Pizzastücken begrüsste Pascal Huber alle anwesenden Mitglieder zur Hauptversammlung. Nachdem die Ehrenmitglieder aus bekannten Gründen das letzte Mal nicht an der HV dabei sein konnten, konnten dieses Jahr wieder viele Ehrenmitglieder begrüsst werden. Die HV wurde traditionell mit dem «Graf Zeppelin» Marsch eröffnet.

Jahresrückblick

Da Mitte Jahr Lockerungen gemacht wurden, konnte im Juni wieder mit den Proben gestartet werden. Der erste grössere Auftritt war das Konzert bei schönstem Wetter beim Musikverein Eichberg. Das Kirchenkonzert fand das letzte Jahr in der Kath. Kirche statt, da es dort mehr Platz für uns Musikanten sowie Zuhörer hatte. Der grosse Zuschauerauflauf bestätigte den Entscheid, das Kirchenkonzert mit den Mehraufwendungen durchzuführen. Ebenfalls wurden die Winterkonzerte im Januar mit zusätzlichen Aufwand durchgeführt. Unter Einhaltung der 2G+ Regelung war dann an den beiden Abenden fast kein Unterschied zu merken. Auch hier durften wir vor einem grossen Publikum unsere Stücke zum Besten geben. Sehr viel Flexibilität war bei der Probearbeit über das ganze Jahr gefordert.

 

Neumitglieder

Nach einem Kandidatenjahr konnten die im letzten Jahr von der Jugendmusik übergetretenen Aischa Rohner (Querflöte), Andrina Weber (Querflöte), Lisa Greitmann (Klarinette), Rina Steiger (Alt-Saxophon), Laura Stähli (Euphonium) und Benedikt Schöbi (Euphonium) aufgenommen werden. Daniel Brunner (Trompete) kam im letzten Jahr als Kandidat in die Stadtmusik und konnte ebenfalls aufgenommen werden. Ausgetreten sind letzten Jahr vier Mitglieder. Als neuer Kandidat wurde Simon Gisler (Klarinette) begrüsst.

 

Vorstand / Musikkommission

Nach 15 Jahren gab Andrea Lütolf den Rücktritt aus dem Vorstand. Pascal Huber dankte ihr für die zahlreichen Stunden, welche Sie in diesen Jahren für den Verein aufgewendet hatte. Dies wurde mit einem grossen Applaus vom gesamten Verein bestätigt. In der Musikkommission bleibt sie als Beisitzerin dabei. Als Nachfolger konnte Dario Schmid gewählt werden. Da er darum die Musikkommission verlässt, wurde als Ersatz für ihn Nina Stieger gewählt. In die Rechnungsprüfungskommission wurde Jasmin Buschor anstelle vom zurückgetretenen Jochen Schüle gewählt.

 

Ehrungen

In diesem Jahr wurde auf die Ehrung für den guten Probebesuch verzichtet. 

Ehrenmitglieder der Stadtmusik Altstätten wurden dieses Jahr drei Mitglieder. Es sind dies Claudia Kluser, Pascal Huber und Ivo Steiger. Die Registerleiter erhielten als kleines Dankeschön eine Flasche Wein überreicht.

 

Ausblick

Seit den neusten Lockerungen kann nun wieder normal geprobt werden. Der nächste grosse Anlass sind die Kreismusiktage Au am 21. und 22. Mai. Das Wettspielstück «Terezin» von Mario Bürki steht am Samstag um 16.00 Uhr auf dem Programm. Bei der Marschmusik ist der Start um 14.16 Uhr. Hier freuen sich die Musikanten immer über möglichst viele bekannte Gesichter. Danach stehen Ständchen beim Jubiläum des Klosters und des KTV sowie der Besuch im Haus Sonnengarten auf dem Programm vor den Sommerferien.

Nach den Sommerferien findet gleich das Chilbifäscht statt. Dieses Jahr startet dies bereits am Sonntag, 21. August. Für das Frühschoppenkonzert konnte die bekannte Formation «Alpenblech» aus Deutschland engagiert werden. Start ist um 10.30 Uhr. Am Montag ist dann wieder Live-Musik von 09.00 – 23.00 Uhr zu hören auf dem Rathausplatz. Das Kirchenkonzert findet am 27. November in der evangelischen Kirche statt. Den Abschluss des Vereinsjahres bilden die Winterkonzerte vom 7. und 14. Januar 2023 im Sonnensaal.


Stadtmusik verblüffend witzig

Der Rheintaler, 09.01.2022, Gert Bruderer

Die Stadtmusik überraschte mit einem Liederraten und erhob das Erheitern zu ihrer zweiten Kernkompetenz.

 

Die erste ist und bleibt natürlich die Musik. Ein stilistisch vielseitiges Programm enthielt bekannte Melodien und bezog mehrfach das Publikum ein. Aus voller Kehle wurde zu Vico Torrianis Klassiker «Alles fährt Ski» mitgesungen, und ein grosses Liederraten verband Spass und Musik auf mustergültige Weise: Sobald jemand wusste (oder zu wissen meinte), welches Lied angestimmt wurde, kam Markus Eugster mit dem Mikrofon vorbei.

Die Bilder, die zur Musik geliefert wurden, entstammten einem Skiweekend. Lustvoll, lebensnah und pointiert zog eine Sketchgruppe einfallsreich den roten Faden durchs Programm. Wie sicher alle es aus ihrem Lagerleben kennen, wurde leidenschaftlich gepetzt, geprahlt, gezankt – so, dass es wirklich witzig war.

 

Ambitionierter Nachwuchs, schwungvoll und elegant

Das wie immer dreigeteilte Programm bescherte dem Publikum – gemäss dem Motto ausgedrückt – ein Skivergnügen auf der blauen, roten und der schwarzen Piste. Die Kadettenmusik unter der Leitung von Sonja Reinthaler erwies sich als ambitionierte Anwärterin für Fahrten auf der roten Piste, indem sie die fünf einstudierten Melodien vorzüglich interpretierte. Die hervorgehobenen Trompeten- und Querflötenklänge im Lady-Gaga- und Bradley-Cooper-Song «Shallow» waren bloss zwei von vielen ins Programm eingebetteten, überzeugend dargebotenen Einzeldarbietungen.

Die wie die Stadtmusik von Benjamin Zwick dirigierte Jugendmusik wedelte, sinnbildlich gesprochen, schwungvoll und elegant den Hang hinunter. Auch die Mitglieder dieses Korps beeindruckten mit einer ganzen Reihe gekonnt vorgetragener Soli, aber auch gruppenweise Betonungen wie der Auftritt eines Querflötentrios bewirkten grossen Facettenreichtum. Angeheizt von der tanzenden (später auch musikalisch tätigen) Sketchgruppe, spielten die Jugendmusikantinnen und -musikanten (als eines von sechs Stücken) den Welthit «Señorita» mit einer Inbrunst, als hätten sie am liebsten auf der Stelle von der Skipiste auf die Tanzfläche gewechselt.

 

Sogar solistische Ausflüge Richtung Jazz

Die Stadtmusik deutete gleich mit den ersten Takten an, dass sogar eine schwarze Piste eine Unterforderung darstellen kann. Wuchtig und zugleich präzis legte man los. Ob Marsch oder Walzer, Pop oder besonders Anspruchsvolles wie «Montana Fanfare» - die erfahrenen Musikantinnen und Musikanten (die 2014 in der ersten Stärkeklasse Kantonale Meister wurden) bewältigten jede noch so heikle Passage bravourös und paarten ihre Meisterschaft mit Lockerheit. Das beliebte Titelstück aus dem Film «Mission Impossible» nutzten sie sogar für kurze solistische Ausflüge in Richtung Jazz.

 

Dramaturgisch geschickt aufgebautes Programm

Unter dem Strich erlebte das Publikum einen kurzweiligen, sehr vergnüglichen Abend. Stets war spürbar, dass die Musikantinnen und Musikanten mit grosser Freude auf der Bühne standen. Sie gestalteten ihr minutiös vorbereitetes Gemeinschaftserlebnis mit einem dramaturgisch geschickt aufgebauten Programm und begegneten dem Publikum auf eine Weise, dass es sich als Teil des Ganzen fühlen konnte.

 

Im zwar nicht ganz vollen, aber gut besetzten Sonnensaal kam trotz des 2G-plus-Regimes eine grossartige Stimmung auf. Nachdem mitreissende Stadtmusik-Soli einen tosenden Applaus hervorgerufen hatten, wurde mit dem Liederraten kurz vor Schluss ein vierter oder fünfter Höhepunkt erreicht.

 

Fotos sind hier zu finden.


Download
Programmheft Winterkonzerte 2022
Programmheft Wiko_2022_Homepage.pdf
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Kirchenkonzert

Am vergangenen Sonntag, den 21. November fand nach einem Jahr Unterbruch das traditionelle Kirchenkonzert in der kath. Kirche statt. Der Anlass konnte unter der Einhaltung der «3G-Regelung» durchgeführt werden.

 

Punkt 17.15 Uhr startete die Stadtmusik unter der Leitung von Benjamin Zwick das gut einstündige Konzert mit dem Stück «La Gazza Ladra» von Franco Cesarini. Dieses Stück ist die Ouvertüre zur gleichnamigen Oper. Weiter ging es mit dem Stück «The Haunter of the Dark», welches ebenfalls von Franco Cesarini komponiert wurde. Dieses Stück basiert auf einer Erzählung über eine verlassene Kirche, welche es in Wirklichkeit gibt. Gemäss der Erzählung wohnte in dieser Kirche ein Monster. Ein Wissenschaftler entdeckte in einer Kiste neben alten Schriften einen leuchtenden Stein. Jedes Mal, wenn dieser Stein sein Licht warf, erlebte der Wissenschaftler alle möglichen Visionen. Dies war in diesem etwas «verrückten» Stück zu hören. «Canzone di Franceso», ein ganz ruhiges Stück, war gerade das Gegenteil des zuvor gespielten Werkes. Dieses Stück wurde dem heiligen Franziskus gewidmet. Es schaffte einen Moment der Meditation und Reflektion innerhalb des Konzertes. Als Abschluss des Konzertes stand «The Ghost Ship» auf dem Programm. Dieses Werk basiert auf der Geschichte des alten Schiffswracks der SS American Star. Das Schiff wurde auf dem Atlantischen Ozean von einem schweren Sturm getroffen und daraufhin abgeschleppt. Diese Komposition voller Energie, Mysterium und Intensität führte durch die Kabinen des berühmten Geisterschiffs. "The Ghost Ship" wurde im Auftrag des Gran Canaria Blasorchesters von José Alberto Pina geschrieben.

 

Fotos sind hier zu finden.